Tofu Nagel - 30 Jahre Tofu vom feinsten

Häufige Fragen

Sie fragen – wir antworten
Wir lieben unsere Produkte – und reden sehr gern über sie! Fragen von Menschen, die unsere Produkte essen, sind uns hoch willkommen. Die häufigsten Fragen haben wir hier gesammelt. Falls Sie etwas wissen möchten, was hier nicht steht, schreiben Sie uns ! Wir werden Ihnen antworten.

Wie lagere ich Tofu am besten?
Tofu braucht Feuchtigkeit, damit er seine Konsistenz und sein Aroma bewahrt. Die Tofu-Spezialitäten von NAGEL sind in der ungeöffneten Packung in der Regel sechs Wochen haltbar. Angebrochener Natur-, Gemüse- und Kräutertofu sollte am besten in einer mit Wasser gefüllten Schale im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wird das Wasser täglich gewechselt, hält sich der Tofu etwa eine Woche. Geräucherte Tofu-Sorten lagern am besten in einer luftdicht verschlossenen Dose im Kühlschrank.

Kann ich Tofu einfrieren?
Ja, er hält sich dann um die sechs Monate. Das Einfrieren verändert die Konsistenz des Tofu: Nach dem Auftauen ist er grobporiger, aber auch fester im Biss. Mit dieser Konsistenz nimmt Tofu besonders gut Marinaden auf, so dass man durch wechselnde Zutaten eigene Tofu-Spezialitäten herstellen kann. Wenn man weißen Natur-Tofu einfriert, kann es sein, dass er etwas gelblich wird. Nach dem Auftauen ist er wieder schön weiß.

Macht Tofu satt?
Sehr sogar. Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt. In Soja befinden sich jede Menge Nährstoffe, vor allem wertvolle Proteine (Eiweiß). In manchen Produkten steckt sogar mehr Eiweiß als in Fleisch vom Tier. Sogar Bodybuilder können also getrost Tofu statt Fleisch essen. Auch Seitan und Tempeh liefern pure Lebensenergie.

Wie gesund ist Tofu?
Tofu ist ein Energiewunder – wie alles, was aus Sojabohnen gemacht wird. Das hochwertige pflanzliche Eiweiß wird vom Körper besonders gut aufgenommen, verarbeitet und zu 95 Prozent in Energie umgewandelt. Tofu enthält alle acht essentiellen (lebenswichtigen) Aminosäuren. Er ist reich an B-Vitaminen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen, Kalzium, Zellschutzmikronährstoffen wie Folsäure und Selen. Hinzu kommen wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Mangan, Eisen, Zink. Tofu hat kein Gramm Cholesterin. Er ist kalorienarm, außerdem frei von Laktose und Gluten. Sojaprodukte fördern die Verdauung und wirken blutfettsenkend.

Kann zu viel Tofu schaden?
Soja liefert super Fit-Food. Aber wie alle Lebensmittel sollte man auch Sojaprodukte in Maßen genießen. Soja enthält sekundäre Pflanzenstoffe – Isoflavone [besser: Phytoöstrogene?] – die abhängig von der Menge vor Krebs schützen, aber im Übermaß Krebs fördern können. Die Food and Drug Administration der USA (FDA) hat 50 unabhängige Studien ausgewertet und empfiehlt 25 g Sojaprotein pro Tag als Bestandteil einer gesunden Ernährung. Das entspricht ungefähr 300 g Tofu oder 800 ml Sojamilch.

Muss es Bio-Tofu sein?
Bio-Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt, die ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Sie werden vom Saatgut bis hin zur Verarbeitung in allen Stufen analysiert und sind frei von Gentechnik. Darüber hinaus werden weder synthetische Gerinnungsmittel noch Geschmacksverstärker oder Konservierungsmittel eingesetzt. Alle Produkte von NAGEL sind 100 Prozent bio!

Werden für Tofu Regenwälder abgeholzt?
Die Nachfrage nach Sojabohnen nimmt weltweit zu – und damit auch die Kritik am Anbau der Pflanzen. In Südamerika werden für Sojaplantagen große Regenwälder gerodet. Doch das Soja landet kaum im Tofu. Rund 98 Prozent des weltweit angebauten Sojas werden zur Tierfütterung verwendet*. Der Regenwald stirbt also für unseren hohen Fleischkonsum. Lediglich zwei Prozent des Sojas werden zu Lebensmitteln verarbeitet. Die NAGEL Tofumanufaktur bezieht ihre Sojabohnen ausschließlich aus Österreich – 100 Prozent bio.
* laut einer Studie der Universität Illinois für die US-Regierung

Wie brate ich Tofu so, dass er schön knusprig wird?
Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen, Tofu-Scheiben ins heiße Fett legen – und von beiden Seiten ca. 3 Minuten braten. So wird Tofu außen knusprig und bleibt innen saftig.

Warum hat Tempeh manchmal schwarze Punkte?
Die schwarzen Punkte sind Fruchtkörper des Edelpilzes Rizipus Oliogosperus, mit dem die Sojabohnen bei der Herstellung von Tempeh „geimpft“ werden. Sie können dazu genutzt werden, neues Tempeh anzusetzen.